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Metallverarbeitung in einem mittelständischen Betrieb: Mehr Widerstandsfähigkeit nötig
Foto: Monika Skolimowska / dpa-Zentralbild / dpa
Der deutsche Mittelstand sieht sich durch Bürokratie und hohe Energiepreise in seiner Entwicklung ausgebremst. 65 Prozent nennen Bürokratie als größtes Geschäftsrisiko,geht aus einer Umfrage unter knapp 1100 Unternehmern und Managern kleiner und mittlerer Betriebe für den Deutschen Mittelstands-Bund (DMB) hervor. Diese lag der Nachrichtenagentur Reuters am Montag vorab vor. Energiepreise werden von 62,9 Prozent genannt. Auch Nachhaltigkeits- und Regulierungsvorschriften (57,1 Prozent),Fachkräftemangel (56,3 Prozent) und Inhaberabhängigkeit (54,7 Prozent) werden häufig genannt.
Etwa jedes dritte Unternehmen verfügt nach eigener Einschätzung nicht über ausreichende Liquiditätsreserven für größere Krisensituationen. Mehr als jeder zweite Mittelständler erwartet zudem eine weitere Verschärfung der Ertrags- und Finanzrisiken in den kommenden zehn Jahren. »Investitionen werden dadurch zunehmend aufgeschoben oder reduziert«,so der DMB.
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Unternehmen wüssten,dass sie widerstandsfähiger werden müssen – etwa durch Digitalisierung,Energieeffizienz oder organisatorische Anpassungen. »Gleichzeitig verhindern steigende Kosten,regulatorische Belastungen und fehlende finanzielle Spielräume oft genau jene Investitionen,die dafür notwendig wären«,beklagt der Verband.
mik/Reuters