Salmonellen nachgewiesen Hundefutter bei Kaufland zurückgerufen

Technik IDOPRESS
Jan 23, 2026

Hunde gelten als robust gegen Salmonellen, jedoch sollten ihre Halter und Halterinnen bestimmte Schweineohren der Firma Dog's Nature nicht verfüttern. Auch weitere Produkte des Unternehmens galten als gefährlich.

Bild vergrößern

Hundefutter (Symbolbild)

Foto: Rolf Vennenbernd / dpa

Der Hundefutterhersteller Dog’s Nature zieht seine Kau-Snacks aufgrund einer möglichen Salmonellenbelastung zurück. Das Unternehmen teilt mit,dass Kunden das betroffene Produkt keinesfalls an ihre Hunde verfüttern sollten. Dies berichtet unter anderem die Nachrichtenagentur AFP.

Zwar gelten Hunde als vergleichsweise robust gegenüber Salmonellen,bei geschwächten oder empfindlichen Tieren können jedoch Durchfall,Fieber oder Erbrechen auftreten. In seltenen Fällen seien auch schwere Krankheitsverläufe möglich. Zudem besteht durch den Umgang mit dem Produkt ein Infektionsrisiko für Halterinnen und Halter.

Futter wurde bei Kaufland verkauft

Die Salmonellen wurden demnach im Produkt »K Carinura Naturals Schweineohren ohne Muschel für Hunde« mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 09/2027 und der Losnummer 0-248-25S nachgewiesen. Die Ware wurde bei Kaufland verkauft und kann in allen Filialen gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden,so Dog's Nature. Kaufland hat die betroffenen Produkte bereits aus den Läden genommen.

data-area="text" data-pos="8">

Salmonellen auch in anderen Produkten

Wie aus der Website des Unternehmens

hervorgeht,musste Dog's Nature seit Ende November mehrfach Produkte zurückrufen,die in verschiedenen Supermärkten verkauft wurden. In Kaustangen und anderen Produkten waren demnach Salmonellen gefunden worden.

Salmonellen können bei Menschen Symptome wie Durchfall,Fieber und Magenkrämpfe auslösen. Sie zählen zu den am häufigsten durch Lebensmittel übertragenen Infektionen. Hauptsächlich Säuglinge,Kleinkinder,ältere Menschen sowie Personen mit einem geschwächten Immunsystem sind potenziell gefährdet,einen schwereren Krankheitsverlauf zu erleiden.

dtt/AFP