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Frachtschiff auf dem Rhein bei Dormagen am Samstag
Foto: Thomas Banneyer / dpa
Nach 29 Tagen Zwangspause nimmt die Rheinfähre zwischen dem Düsseldorfer Süden und Zons wieder den Betrieb auf. Gestiegene Pegelstände machten die Überfahrt seit Samstag wieder möglich,sagte Betreiber Jens Jansen der Nachrichtenagentur dpa. Trockenheit und extremes Niedrigwasser hatten den Fährverkehr lahmgelegt.
Die lange Unterbrechung sei eine Belastung für das Geschäft. »Da wir im Frühjahr und Sommer einen Großteil unserer Einnahmen erzielen,sind die wirtschaftlichen Folgen natürlich erheblich«,sagte Jansen.
Bereits in den vergangenen Tagen hatten andere Rheinverbindungen den Betrieb wieder aufgenommen,am Freitag etwa die Fähre Weiß in Köln,bereits am Donnerstag die Fähre im rheinland-pfälzischen Kaub. Dort hatte der Betrieb elf Tage geruht. Die Pegelstände seien zwar weiterhin niedrig,heißt es von der dortigen Fährgemeinschaft. »Es hat sich entspannt – aber wer weiß,was in diesem Sommer noch kommt.«


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Warnschild am Rhein
Foto: Udo Herrmann / CHROMORANGE / picture alliance
Die Pegelstände sind allerdings weiterhin niedrig. Das führt etwa in Bad Honnef zu Einschränkungen. Derzeit werden dort keine Wohnmobile oder Transporter befördert,sondern nur Autos bis zur Größe eines VW-Busses.
Auch die Rheinfähre zwischen Bad Breisig und Bad Hönningen (Rheinland-Pfalz) schränkte das Maximalgewicht pro Fahrzeug auf 7,5 Tonnen ein. Mit einer speziellen Niedrigwasserrampe konnte der Fährbetrieb aufrechterhalten werden.
Die Pegelstände am Rhein hatten in diesem Monat historische Tiefstwerte erreicht. In Düsseldorf fiel der Pegel zeitweise sogar in den Minusbereich. In den vergangenen Tagen stiegen die Wasserstände jedoch wieder an. Für Samstag wurde in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt ein Pegel von knapp 40 Zentimetern erwartet,noch immer ein vergleichsweise niedriger Wert.
tsc/dpa