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VW-Werk in Osnabrück
Foto: Hauke-Christian Dittrich / dpa
Die niedersächsische Regierung will nach Reuters-Informationen auch Geld einsetzen,um dem israelischen Rüstungskonzern Rafael die Entscheidung für eine Beteiligung am bisherigen VW-Werk in Osnabrück zu erleichtern. Das Land werde sich auf jeden Fall engagieren,aber es sei zu früh,um zu sagen,wie das aussehen könnte,sagten zwei mit den Planungen vertraute Personen am Donnerstag. Man sei optimistisch,dass der Einstieg von Rafael gelingen werde. Es würden verschiedene Modelle geprüft. Eine vom »Handelsblatt« erwähnte Aufteilung des Standorts Osnabrück in zwei Gesellschaften sei eines von mehreren Modellen,die geprüft würden.
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Hintergrund der Debatte sind Absatzprobleme des größten deutschen Autokonzerns. In den vergangenen Wochen waren deshalb Pläne diskutiert worden,die einen massiven Personalabbau und die Schließung von vier Standorten in Deutschland vorsahen. Der Aufsichtsrat,in dem das Land Niedersachsen vertreten ist,bremste die Pläne jedoch. VW-Chef Oliver Blume will die Produktionskapazität bis 2030 um eine Million auf neun Millionen Fahrzeuge pro Jahr reduzieren.
mik/Reuters