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Passagierin im Flughafen Frankfurt
Foto: Richie Sanders / Richie Sanders Presse / IMAGO
Das Flugangebot von deutschen Flughäfen wächst in der zweiten Jahreshälfte kaum noch. 137,5 Millionen Sitzplätze von Juli bis Dezember bedeuteten einen Zuwachs von einem Prozent,wie der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) berichtet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind neben inländischen Verbindungen insbesondere Flüge in die Krisenregion Mittlerer Osten,aber auch nach Westeuropa gestrichen worden. Zusätzliche Starts gibt es nach Nordafrika und Südeuropa.
Im europäischen Vergleich fliegt Deutschland damit weiterhin hinterher: In den übrigen Staaten wuchs das Luftverkehrsangebot um 6 Prozent und erreichte einen Erholungsgrad von 116 Prozent im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019.
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Besonders schwach ist die Entwicklung an mittleren Standorten wie Stuttgart,Berlin oder Leipzig. Sie sind zu klein im Wettstreit mit den großen Drehkreuzen. Frankfurt und München kommen auf 91 beziehungsweise 89 Prozent ihres früheren Angebots. Gleichzeitig können einige kleinere Flughäfen wie Memmingen,Weeze oder Karlsruhe/Baden-Baden deutlich mehr Flüge anbieten,weil dort Direktfluggesellschaften ihr Angebot konzentriert haben.
jpe/dpa